Informations-Portal zur politischen Bildung

Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

 

    Armut

        Armut in Deutschland

        Die Armut in Deutschland ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Die Reichen werden immer reicher, die Ärmeren und der Staat hingegen immer ärmer. Dies geht aus dem Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor. In Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von Armut bedroht, trotz sinkender Arbeitslosenquote und Wirtschaftswachstum. Hingegen gehört den vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zeigte sich in seinem Staatenbericht "tief besorgt" über die Sozialpolitik in Deutschland: Kinderarmut, benachteiligte Frauen, diskriminierte Einwanderer, unzumutbare Verhältnisse in Asylbewerberheimen, Pflegenotstand, so einige der Kritikpunkte. Auf dieser Seite fassen wir die Angebote der Zentralen für politische Bildung sowie weiterer Anbieter zu diesem Themenbereich zusammen.
        Anbieter: Informations-Portal zur politischen Bildung

        Abgehängt? Armut in Deutschland - Politik & Unterricht 2/2017

        Dieses Heft widmet sich einem Thema von gesellschaftlicher Brisanz. Denn auch in einem - weltweit gesehen - reichen Land wie Deutschland gibt es Armut und einen beträchtlichen Bevölkerungsanteil, der als "armutsgefährdet" gilt. Was überhaupt ist aber Armut? Wie wird sie definiert und wer ist betroffen? Welche Anstrengungen werden unternommen, um sie zu verhindern oder abzumildern? Stellt Armut schließlich eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie dar? Diesen und weiteren Fragen geht das neue Heft mit vielen methodischen Anregungen nach. Texte und Materialen sollen dabei helfen, den Unterricht zu einem ebenso strittigen wie aktuellen Thema kontrovers und ausgewogen zu gestalten.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

        Kinderarmut - leicht erklärt

        Dies ist ein Erklär-Video in Leichter Sprache zu dem Thema Kinderarmut mit Untertiteln.
        Anbieter: Der Landesbeauftragte für politische Bildung Schleswig-Holstein

        Ungleiches Deutschland: Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015

        Deutschland driftet auseinander. Trotz guter Konjunktur der vergangenen Jahre profitieren längst nicht alle Regionen vom Wachstum. Die regionale Ungleichheit verfestigt sich oder nimmt sogar noch zu. Einzelne Regionen befinden sich in einem Teufelskreis aus Verschuldung, Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Das jüngste Wachstum kommt in vielen Gegenden Deutschlands nicht an. Das ist das Ergebnis der Studie "Ungleiches Deutschland", die anhand von 20 Indikatoren die soziale und ökonomische Lage der Bundesrepublik kreisgenau darstellt. Die Kriterien sind etwa Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Kinderarmut, kommunale Schulden oder das Bruttoinlandsprodukt. Die Ergebnisse zeigen, dass etliche Gegenden im Osten und Norden des Landes anderen Regionen im Süden hinterherhinken. Sie sind nicht in der Lage, sich eigenständig aus dieser Lage zu befreien, und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger.
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

        Unten - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 10/2015)

        "Unterschicht" ist kein wertneutraler Terminus, sondern häufig abwertend in Gebrauch. Das Sprechen über Armut und Arbeitslosigkeit folgt oft tradierten Mustern sozialer Debatten. Mangelnder Aufstiegswillen wird diagnostiziert und die Verantwortung für die Lebenslage vor allem individuellen Schwächen zugeschrieben. Seltener ist die Rede von der Verfestigung der Armut und abnehmender Aufstiegsmobilität.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial

        Unterklassen. Plädoyer für die analytische Verwendung eines zwiespältigen Begriffs

        "Unten" im geteilten Deutschland

        Wahrnehmung sozialer Ausgrenzung

        Ende der Aufstiegsgesellschaft?

        Bilanz und Perspektiven des aktivierenden Wohlfahrtsstaates

        Ungleichheit als Gefahr für Demokratie, Teilhabe und Stabilität

        Verteilungsgerechtigkeit in der Armutsmessung


        Thema Armut. Das reicht doch nicht. - fluter 117/2012

        Armut ist nicht die Schande der Armen. Sie sollte ein Skandal für die Reicheren sein. Oft genug wird sie aber ignoriert, verdrängt, wegerklärt. Wer ist schon reich, wenn es um die Armut der anderen geht?
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Armut - Der Bürger im Staat Heft 4 / 2012

        Armut ist ein relativer Begriff'und stets eine Frage der Definition. Dies hat zur Folge, dass die wissenschaftlichen und politischen Debatten um die Existenz und das Ausmaß von Armut kontrovers verlaufen. Dies spiegelt sich auch in den Beiträgen dieser Ausgabe wider.
        Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

        Jeder sechste von Armut bedroht - Hintergrund aktuell, 28.03.2012

        In Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von Armut bedroht: Laut Statistischem Bundesamt lag der Anteil der armutsgefährdeten Menschen im Jahr 2009 mit 15,6 Prozent höher als in den meisten Nachbarstaaten, aber unter dem EU-weiten Durchschnitt.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Rentensysteme und Altersarmut im internationalen Vergleich - FES Studie, September 2011

        In Europa koexistieren verschiedene Typen von Rentensystemen, die das Ziel der Lebensstandardsicherung im Alter durch einen je unterschiedlichen public-private mix in der Altersvorsorge zu erreichen versuchen. Jüngere Reformen, vor allem die Aufwertung des Äquivalenzprinzips und der Ausbau der privaten/betrieblichen Altersvorsorge zulasten der staatlichen Rentenleistungen erhöhen perspektivisch das Risiko von Altersarmut für atypische Erwerbsbiographien. Großbritannien, wo die staatlichen Rentenleistungen relativ niedrig sind und der Schwerpunkt auf privaten Zusatzleistungen liegt, weist bei Ersatzraten und Altersarmut die im europäischen Vergleich ungünstigste Entwicklung auf. Hingegen zeichnen sich die Niederlande im zwischenstaatlichen Vergleich durch gute Werte bei Ersatzraten und Altersarmut aus. Vornehmlich die staatliche Basissicherung und deren Entkoppelung vom Verlauf der Erwerbsbiographie könnten als »gute Praxis« für andere Staaten dienen. Für Deutschland wird
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung


        Inhalt:

        1. Systemlogiken in der Rentenvorsorge im Vergleich

        1.1 Internationale Diskurse als Rahmenbedingung nationaler Rentenpolitiken

        . . . . . . . . . . . . .  . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . 6

        2. Länderstudien zu Rentensystemen

        2.1 Das britische Rentensystem im Überblick

        2.2 Das dänische Drei-Säulen-System im Überblick

        2.3 Das niederländische Drei-Säulen-System im Überblick

        2.4 Das schweizerische Drei-Säulen-System im Überblick

        2.5 Das französische Rentensystem im Überblick

        . .  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 . . . . . . . . . . . . . . . 10 . . . . . . . . . . 12 . .. . . . . . . . . . 14 . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

        3. Entwicklung der Rentenniveaus im Ländervergleich

        3.1 Die Einbeziehung diskontinuierlicher Erwerbsbiographien in die Rentensysteme

        . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

        4. Lebensstandardsicherung und Altersarmut in vergleichender Perspektive

        5. Zusammenfassung und Reformvorschläge

        . . 23 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28. . . . . .. . . . . . . . . . . . 16 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

        Literatur


        Atypisch beschäftigt = typisch arm im Alter? : Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und der staatliche Schutz vor Altersarmut - ein europäischer Vergleich. FES Studie, September 2011

        In vielen Ländern bilden die atypisch Beschäftigten mit einem Anteil von jeweils deutlich über einem Drittel aller Beschäftigten einen beachtlichen Teil der Gesamtbeschäftigten. Insgesamt ist seit Ende der 1990er Jahre europaweit eine Zunahme atypischer Beschäftigung zu verzeichnen. Im Ländervergleich findet die auf der EU-Ebene verfolgte Flexicurity-Strategie in Deutschland relativ wenig Anwendung. Das deutsche System der staatlichen Altersvorsorge ist aufgrund der starken Lohnzentrierung und der Orientierung am Äquivalenzprinzip nur unzureichend auf atypische Beschäftigungsverhältnisse und weitere Flexibilisierungstendenzen eingestellt. Davon sind vor allem Frauen betroffen, da sie den Großteil der atypischen Beschäftigungen stellen. Vergleicht man die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung, dann bestehen die größten Sicherungslücken derzeit für die Soloselbstständigen und für die geringfügig Beschäftigten. Eine der größten Herausforderungen für die deutsche
        Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung


        Inhalt:

        1. Einleitung

        2. Europäische Sozial- und Beschäftigungspolitik

        3. Wandel der Arbeitsverhältnisse in Europa

        4. Die Dynamik atypischer Arbeitsverhältnisse

        5. Die staatliche Alterssicherung der atypisch Beschäftigten im Ländervergleich  12

        5.1 Dänemark

        5.2 Deutschland

        5.3 Italien

        5.4 Niederlande

        5.5 Polen

        5.6 Vereinigtes Königreich

        .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

        6. Fazit:

        Good Practices?.. .  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

                     7. Lehren für Deutschland?

        . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11  


        Armut in Deutschland - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 51-52/2010)

        Anders als "absolute Armut", die zum Beispiel in vielen Ländern der "Dritten Welt" die Betroffenen existenziell bedroht, wird in westlichen Industriestaaten häufig von "relativer Armut" gesprochen, die nur selten unmittelbar lebensgefährdend wirkt. Die Armutsquote allein sagt daher weniger über die Verbreitung von Armut als vielmehr über den Grad der sozialen Ungleichheit einer Gesellschaft aus. Vor allem Alleinerziehende oder kinderreiche Familien, Menschen ohne Arbeit, ohne Bildungsabschluss oder mit Migrationshintergrund sind armutsgefährdet. Die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung dokumentieren eine beständig steigende Armutsrisikoquote, die alarmierend ist. Denn wenn immer mehr Menschen unter geringeren Teilhabechancen und sozialer Ausgrenzung leiden, kann das auf Dauer dem gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt schaden.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial (Johannes Piepenbrink)     

        Der deutsche Armutsdiskurs - Essay (Stefan Hradil)     

        Armut verfestigt sich - ein missachteter Trend (Olaf Groh-Samberg)     

        Kinderarmut in Deutschland (Karl August Chassé)     

        Armutsbekämpfung durch Stadtplanung? (Hartmut Häussermann)     

        "... die Hungernden zu speisen" - Zur Entwicklung des Spendenverhaltens in Deutschland (Gabriele Lingelbach)

        Armutsbekämpfung durch Corporate Social Responsibility? (Claudia Nospickel)     

        Armut in den Medien (Maja Malik)


        Armut - hier und weltweit - Themenblätter im Unterricht 77/2009

        Armut wird heute vor allem mit der Situation in Entwicklungsländern in Verbindung gebracht. Jedoch gibt es auch in den westlichen Wohlstandsgesellschaften arme Menschen. Die politischen Maßnahmen, die zur Bekämpfung von Armut ergriffen werden müssen, sind vielfältig und umstritten. Das Themenblatt geht dem grundsätzlichen Problem der Armut nach und betrachtet neben ihren Formen die Situation in Deutschland und weltweit. Ergänzt wird das Material um eine Kopiervorlage zum Thema "Mindestlohn als Mittel der Armutsbekämpfung?".
        Doppelseitiges Arbeitsblatt im Abreißblock (31 Stück) und Hinweise für den Einsatz im Unterricht.
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

        Abstieg - Prekarität - Ausgrenzung - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 33-34/2008)

        Begriffe wie "Klassengesellschaft", "Arbeiterklasse" oder "Proletariat" waren lange Zeit weitgehend aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verschwunden. Fast schien es so, als gäbe es sie nicht mehr - Menschen, die in prekären Verhältnissen leben. Die heute als "Prekariat" bezeichneten Betroffenen sind allerdings keine fest umrissene sozialstrukturelle Gruppe oder Klasse. Sie befinden sich in einer "Zwischenzone", pendeln zwischen sicheren und unsicheren Sphären der Arbeitswelt hin und her. Auf unterschiedlichen Ebenen der Gesellschaft schlagen sich Menschen heute mit Minijobs, Praktika, Leiharbeit, befristeten, vielfach extrem niedrig bezahlten Tätigkeiten oder staatlicher Grundsicherung durch. Sozialwissenschaftler nennen sie "Grenzgänger am Arbeitsmarkt".
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:


        Editorial (Katharina Belwe)     

        Armut, Abstieg, Unsicherheit: Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts - Essay (Klaus Dörre)     

        Die Absteiger: Angst und Verunsicherung in der Mitte der Gesellschaft (Nicole Burzan)     

        Prekarität und Prekariat - Signalwörter neuer sozialer Ungleichheiten (Berthold Vogel)

        Nach Hartz IV: Erwerbsorientierung von Arbeitslosen (Peter Bescherer / Silke Röbenack / Karen Schierhorn)     

        Unsicherheiten im Lebensverlauf um 1900 und um 2000 (Helga Pelizäus-Hoffmeister)   

        Die Unterschicht und die Parteien (Gero Neugebauer)


        Lebenslagen in Deutschland

        Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, welcher im Juni 2008 vom Kabinett gebilligt wurde. Nach diesem Bericht lebt jeder Achte in Deutschland an der Armutsgrenze, ohne Sozialleistungen wäre es jeder Vierte. Ein besonders hohes Armutsrisiko haben Zuwanderer, Arbeitslose und Alleinerziehende sowie deren Kinder. Rentnern geht es dagegen vergleichsweise gut.
        Anbieter: Bundesregierung

        Deutschland braucht den Mindestlohn

        Niedriglohn mach Deutschland arm. Mindestlöhne gibt es in den meisten europäischen Staaten und Nordamerika. Um "Armut trotz Arbeit" zu verhindern, sollten Mindestlöhne ein bestimmtes Niveau, zum Beispiel 50 Prozent des durchschnittlichen Lohns eines Vollzeitbeschäftigten, nicht unterschreiten. Die Höhe der Mindestlöhne pro Stunde variiert in der EU zwischen 0,71 Euro (Bulgarien) und 10,16 Euro (Luxemburg).
        Anbieter: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

        Armut

        Analyse der Armut unter verschiedenen Aspekten
        Anbieter: dieGesellschafter.de

        Armut in Deutschland

        Diskussionen über "die neue Unterschicht" und "das abgehängte Prekariat" bestimmen die Debatten zum Thema Armut in Deutschland. Die folgenden Basistexte dienen der Bearbeitung des Themas im Unterricht. Zudem wird in einem beispielhaften Schulprojekt dargestellt, wie das Thema gewinnbringend in den Unterricht integriert werden kann.
        Anbieter: Lehrer-Online

        Die neue Unterschicht

        Forum zum Thema Armut und Arm werden in Deutschland
        Anbieter: Unterschichtforum

        Kinderarmut - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26/2006)

        In der Bundesrepublik Deutschland leben etwa zehn Prozent aller Kinder in relativer Armut - das sind 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten – so das Ergebnis der UNICEF-Vergleichsstudie "Child Poverty in Rich Countries 2005". Dass es in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland Kinderarmut gibt, ist skandalös; dass ihre Rate seit 1990 stärker gestiegen ist als in den meisten entwickelten Industriestaaten, sollte in der Politik Alarm auslösen. Kinder sind in Deutschland zudem häufiger von Armut betroffen als Erwachsene. Es ist widersinnig, dass junge Menschen in einem Land, dessen Geburtenrate seit Jahrzehnten sinkt, einem immer höheren Armutsrisiko unterliegen. Armut und Kinderarmut sind relativ. In Deutschland leiden arme Kinder in der Regel weder Hunger noch Durst, haben ein eigenes Bett und gehen zur Schule. Hier zeigt sich Armut in anderen
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

        Editorial

         

        Lebenslagen und Chancen von Kindern in Deutschland

         

        Soziale Ungleichheit im Kindes- und Jugendalter

         

        Kinderarmut in reichen Ländern

         

        Kinderarmut im Stadtteil: Intervention und Prävention

         

        Wege aus der Kinderarmut


        Ungleichheit - Ungerechtigkeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37/2005)

        Im zweiten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vom Frühjahr 2005 werden Armut und Reichtum als Pole auf einer Skala von Teilhabe- und Verwirklichungschancen in der Gesellschaft definiert. Es lässt sich zeigen, dass diese beiden Pole in Deutschland auseinander driften: Das derzeitige Rekordvermögen deutscher Privathaushalte von fünf Billionen Euro gehört beinahe zur Hälfte dem reichsten Zehntel der Haushalte. Demgegenüber entfallen nur knapp vier Prozent der Geld- und Sachwerte auf die ärmere Hälfte der Haushalte. Die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich, die Ungleichheit der Lebensbedingungen nimmt zu. Ungleichheit ist jedoch nicht zwangsläufig mit Ungerechtigkeit gleichzusetzen. Gerechtigkeit ist kein Synonym für Gleichheit, wenngleich beide Begriffe eng miteinander verknüpft sind. Die in Deutschland wachsende soziale Kluft hat zu Reaktionen sowohl von Seiten der Politik als auch der Wissenschaft geführt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht der neue
        Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


        Inhalt:

         

        Editorial

         

        Soziale Gerechtigkeit: ein Zauberwort - Essay

         

        Deutsche Ungleichheiten - eine Skizze

         

        Soziale Gerechtigkeit in neuen Spannungslinien

         

        Die erste Frage der Gerechtigkeit

         

        Teilhabechancen und Ausgrenzungsrisiken in Deutschland

         

        Weiterbildung: Chancenausgleich und soziale Heterogenität

         



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        Zahlen und Fakten

         

        Das Online Angebot Zahlen und Fakten der bpb bietet u.a. Daten und Graphiken zum Thema Armut.

         
         
         
         
         

        Armut

         

        Armut kompakt erklärt im Lexikon der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung.

         
         
         
         
         

        Armut in Deutschland

         

        In westlichen Industriestaaten wird häufig von "relativer Armut" gesprochen. Wenn immer mehr Menschen unter geringeren Teilhabechancen und sozialer Ausgrenzung leiden, kann das auf Dauer dem gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt schaden. Dazu mehr in der APuZ-Ausgabe 51/52 2010 Armut in Deutschland.

         
         
         
         
         

        Little Homes für Obdachlose

         

        Das Projekt "Little Home" baut für Menschen, die auf der Straße leben, kleine Mini-Häuser, die Obdachlosen einen Schlafplatz und ein Dach über dem Kopf bieten. Einen abschließbaren Ort, an dem sie sich und ihre wenigen Habseligkeiten trocken unterbringen und im Idealfall ein Stück weit zur Ruhe finden können.

        Statistik "Wohnungslose in Deutschland"


        Die Statistik zeigt die Anzahl der Wohnungslosen in Deutschland in den Jahren von 1995 bis 2016 und eine Prognose bis zum Jahr 2018.

        Derzeit sind nach der aktuellen Schätzung der "BAG Wohnungslosenhilfe" rund eine Million Menschen wohnungslos. Wohnungslos ist jedoch nicht mit obdachlos gleichzusetzen. Wohnungslos sind Menschen, wenn sie über keinen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum verfügen, in Notunterkünften oder Heimen der Wohnungslosenhilfe untergebracht sind oder tatsächlich auf der Straße leben. Seit 2015 wird auch die Mehrzahl der Flüchtlinge den Wohnungslosen hinzugerechnet und die Gesamtzahl ist somit stark angestiegen. Aber auch ohne Berücksichtigung der Wohnungslosigkeit von Flüchtlingen,  steigt die Zahl der Wohnungslosen stetig an.

         
         
         
         
         

        Kinderarmut in Deutschland

         

        Laut der Bertelsmann-Studie aus dem Jahr 2016 wachsen in Deutschland rund zwei Millionen Kinder in Armut auf.  Für die meisten der Betroffenen ist Armut ein Dauerzustand. Tagesschau.de fasst die Ergebnisse zusammen.

        Familien, die aufgrund ihrer schwierigen Lebenssituation nicht in der Lage sind, ihren Kindern ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen, hilft das Engelbaum-Projekt. Kinder Alleinerziehender, Frauenhaus-Bewohner oder inhaftierter Eltern erhalten so seit Jahren ein individuelles Weihnachtsgeschenk.

         
         
         
         
         

        Abgehängt?

         

        Das Heft "Abgehängt?" aus der Reihe Politik & Unterricht widmet sich einem Thema von gesellschaftlicher Brisanz. Denn auch in einem - weltweit gesehen - reichen Land wie Deutschland gibt es Armut und einen beträchtlichen Bevölkerungsanteil, der als "armutsgefährdet" gilt. Was überhaupt ist aber Armut? Wie wird sie definiert und wer ist betroffen? Welche Anstrengungen werden unternommen, um sie zu verhindern oder abzumildern? Stellt Armut schließlich eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie dar?

         
         
         
         
         

        Armut

         

        In Deutschland, einem zweifelsohne wohlhabenden Land, leben Menschen in Armut. Armut ist jedoch ein relativer Begriff'und stets eine Frage der Definition. Dies hat zur Folge, dass die wissenschaftlichen und politischen Debatten um die Existenz und das Ausmaß von Armut kontrovers verlaufen. Dies spiegelt sich auch in den Beiträgen der Ausgabe 4 - 2012 der Zeitschrift "Der Bürger im Staat" zum Thema Armut wider.

         
         
         
         
         

        Armut

         

        Armut ist nicht die Schande der Armen. Sie sollte ein Skandal für die Reicheren sein. Oft genug wird sie aber ignoriert, verdrängt, wegerklärt. Wer ist schon reich, wenn es um die Armut der anderen geht? Dazu das fluter-Heft Armut vom Dezember 2012.